10.04.2017

du

deine gehirnströme laufen in besonderen bahnen. sie laufen nicht gegen den uhrzeigersinn und sie laufen nicht darin. sie laufen fokussiert und sie laufen ins nichts.
du faszinierst mich. wie du in deinen bildern denkst und dein gesicht ist ganz lebendig. wenn ich mir photos von dir ansehe dann tritt dein gesicht aus ihnen hinaus und bewegt sich. ich streiche darüber und denke mir, das ist zauberei, die oberfläche ist ja ganz glatt.

ich trau mich nicht zu fragen, was in deinem kopf ist, wenn du an uns denkst. ich habe angst, ich ahne, da ist nicht genug wir. ich weiß, da ist nicht genug wir. vielleicht kann ich nicht genug sein, vielleicht kann niemand genug sein in diesem moment, deine gehirnströme konzentrieren sich in anderen ecken deines kopfes.

es ist viel passiert und es ist wenig passiert. es ist genug passiert bis hierhin und ich habe angst. ich ahne, ich beschließe, meine gehirnströme laufen in einem sinn und sie fokussieren sich auf andere art und weise. ich habe so oft bauchschmerzen und das weißt du nicht, ich möchte dich nicht verjagen, ich möchte deine besonderheit behalten und ansehen, ich möchte sie so oft ansehen und ich ahne, in deinem kopf ist nicht genug wir und ich ahne es schon, bald

bald erzähle ich geschichten von dir und wie schön besonders du bist, und ich erzähle geschichten davon wie du manchmal da warst in dieser zeit und wie gut es war, dass du einfach da warst und wie sehr ich dich vermisse und wie schön es war, auf der oberfläche einer anderen welt zu schwimmen.


du, es wird sommer. gerade stürzen die temperaturen rapide ab, aber ich weiß, es wird sommer. und du hast mich ein wenig über den winter gebracht.

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